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Die Toms leicht mit Klebeband dämpfen. Bei den Toms meist Dröhnfrequenzen absenken. Oberes und unteres Fell einer Tom müssen gleich gestimmt sein. Die einzelnen Toms sollten sich in der Tonhöhe deutlich unterscheiden. Der Frequenzgang der Toms ist nicht sehr ausgeprägt, er reicht von ca. 70Hz bis etwas über 1kHz, die Anschlaggeräusche gehen bis ca. 6kHz. Je flacher das Mikro aufgestellt wird, desto weniger Probleme hat man mit Resonanzen. Damit Übersprechen nicht zu Phasenauslöschungen führt, kann man jeweils zwei Tommikros als XY-Paar anordnen. Die tiefen Frequenzen werden dann allerdings von beiden Mikros aufgenommen, so dass sie sich addieren. Diese sollten dann bei den beiden Mikrofonen um 6dB abgesenkt werden. Um das Snare-Übersprechen in den Tom-Mics gering zu halten, kann man den Grundton der Snare in den Tomwegen herausnehmen. Sind die Toms gut gestimmt, ist die Benutzung eines Tiefpaß-Filters nicht erforderlich. Um Übersprechen zu vermeiden, kann man die Bassdrumresonanz etwas absenken. Durch das Closemiking (Mikrofon sehr nahe an der Schallquelle) entsteht ein schlagintensiver Klang, mit einer Verstärkung, die bei etwa 400 Hz liegt. Beim Absenken dieser Frequenz sollte man darauf achten, dass die Toms an die restliche Rhythmussektion angeglichen werden.
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